Plötzlich alles ganz smart – tatsächlich?

Big Data, Industrie 4.0, Internet of Things – alles Schlagworte, die heute zum unternehmerischen Denken und Handeln gehören. Mitten in der digitalen Transformation mit all ihren Chancen und Risiken steht dabei auch die Frage: Wo steht die Wasserwirtschaft? Welche Potenziale bietet hier die Digitalisierung, um Effizienz und Sicherheit beim Betreiben der Anlagen zu verbessern? Und wie kann Städten und Kommunen konkret geholfen werden?
Wie sich nun Datenmengen intelligent auswerten und nutzen lassen und welchen Beitrag die Wasserwirtschaft auf dem Weg zur Vision von „Smart Cities“ leisten kann oder wie wir schonend mit unseren Ressourcen umgehen und was hier der demografische Wandel bedeutet – all das waren Themen, die ich auch beim diesjährigen WasserDialog wieder mit kundigen Fachleuten diskutieren durfte. Mit dabei natürlich Laurent Hequet, der Geschäftsführer der Veolia Deutschland, aber auch Dominik Wind, Geschäftsführer der Berliner Innovationsagentur “Open State”, der uns mit auf eine Reise in die Welt des Digitalen nahm. Wie eine KOMMUNE 4.0 aussehen kann, entwarf Günter Müller-Czygan, der Leiter von Kommunal 4.0 bei der HST Systemtechnik. Und über Sicherheitsaspekte gab Prof. Andre Döring Auskunft, Experte für Digitalisierung und Informationssicherheit an der Hochschule Merseburg. Spannend war auch von Dr. Ulrich Meyer, Technischer Geschäftsführer der Leipziger Wasserwerke, zu erfahren, wie diese Stadt das Bevölkerungswachstum statt Schrumpfung bewältigt und auch der Leiter Technische Dienste, OEWA Wasser und Abwasser, Dr. Markus Biegel, wusste kompetent über die Digitalisierung als Chance für die Zukunft zu berichten. Mir macht es dabei besondere Freude, bei solch ernsten und hoch komplexen Themen, immer wieder für Momente des Lachens zu sorgen.