Moderation zur Zukunft der Arbeit

Moderation zur Zukunft der Arbeit

Deutschland ist eine der führenden Wirtschaftsnationen. Noch immer haben wir eine hohe Innovationskraft, ausreichend qualifizierte Fachkräfte und nicht zuletzt auch ein starkes Forschungssystem. Doch die digitale Transformation verlangt nach ständiger Anpassung und Veränderung und da reicht nicht mehr der nationale Blick und auch nicht der europäische, sondern weil Arbeits- und Wertschöpfungsprozesse rund um den Globus laufen, müssen wir international denken und agieren. Robotik und Künstliche Intelligenz sind die großen Schlagworte, genauso wie die Interaktion von Maschine und Mensch. Um diese Entwicklungen gut bewältigen zu können, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung zum ersten „BMBF-Forum International in die Hauptstadtrepräsentanz der Telekom eingeladen unter der Überschrift „The Future of Work“. Zwei Tage tauschen sich hier Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaftsorganisationen, Unternehmen, Start-ups, Ministerien und Behörden aus verschiedenen Ländern aus und ich habe die Freude, dieser beiden Tage zur Zukunft der internationalen (Zusammen-) Arbeit in Bildung und Wissenschaft zu moderieren mit spannenden Referenten wie Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Oder Dr. Daniel Susskind, Wissenschaftler am „Balliol College“ der „University of Oxford“ und Co-Autor des vielbeachteten Buches «The Future of the Professions», das sich mit den Auswirkungen neuer Technologien auf die Arbeitswelt beschäftigt. Die Podiumsdiskussion bereicherten Susanne Burger aus dem BMBF, Leiterin der Abteilung „Europäische und internationale Zusammenarbeit“ sowie Prof. Dr. Sabine Pfeiffer, Soziologin am Institut für Soziologie der Friedrich-Alexander-Universität  Erlangen-Nürnberg und Günter Pecht, Leiter des „Future of Work“-Teams bei SAP Innovative Business Solutions.

Was sind die grundlegendsten Veränderungen unserer Arbeitswelt? Wie wird sichergestellt, dass neueste Erkenntnisse aus der Forschung Niederschlag in Arbeits- und Organisationsprozessen finden? Wie wirken sich die Folgen der Digitalisierung auf Arbeit und Gesellschaft aus? Und wie können wir gewährleisten, dass der Mensch in der zukünftigen Arbeitswelt weiterhin im Mittelpunkt steht?

Ein besonderer Höhepunkt am ersten Tag war der „i-Magier“, Andreas Axmann, der mit einem „i-Pad“ auf faszinierende Weise Dinge verschwinden ließ oder wieder hervorzauberte. Der schwarze Zylinder aus dem das weiße Kaninchen hervorgeholt wird, ist also Vergangenheit, denn auch vor den Arbeitern im Auftrag der Magie macht die moderne Technik nicht halt. Dem digitalen Zauberer -oder dem digitalen Zauber?- gehört also die Zukunft. Und wie sich das Ganze im grafischen Report darstellt, dürfen Sie selber bestaunen.

Quelle: micha_lueder