Blog Eröffnung “FUTURISMUS”

Moderation zur Eröffnung des „FUTURIUMS“

Wie schmeckt Zukunft? Und wie wollen wir in der Welt von morgen leben?

Eins steht fest: Was wir jetzt tun, gestalten oder unterlassen – wird die Zeit, die noch vor uns liegt -die Zukunft- auf die ein oder andere Weise bestimmen.

Von daher lohnt es sich, über die Zukunft nachzudenken – ja, ihr ein ganzes Haus zu bauen.

So geschehen in Berlin zwischen Hauptbahnhof und Bundesbildungs- und Forschungsministerium, ein von außen eher dunkles unscheinbares Gebäude, das es aber in sich hat, denn darin werden die möglichen Zukünfte von Mensch, Natur und Technik beleuchtet. Dabei sollen keine fertigen Antworten oder Vorhersagen präsentiert werden, vielmehr geht es darum, Impulse zu geben und Anregungen, die den Besucher befähigen, eine eigene Haltung zu entwickeln.

Ich hatte die große Freude, den Festakt zur Eröffnung des „Futuriums“ zu moderieren, der auch live übertragen wurde und per Livestream ins Internet ging und so letztlich in die ganze Welt.

Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgrund ihrer Chinareise kurzfristig absagen musste, war es trotzdem eine tolle Veranstaltung, vor allem auch durch die Teilnahme von Dr. Alexander Gerst, dem Weltraumforscher, der seit seiner Video-Botschaft „An meine Enkelkinder“ bekannt und sehr beliebt ist. Kurze Erinnerung, was er formulierte: Im Moment sieht es so aus, als ob wir, meine Generation, euch den Planeten nicht gerade im besten Zustand hinterlassen werden. Die Menschheit ist derzeit dabei, das Klima zu kippen, die Wälder zu roden, die Meere zu verschmutzen, die limitierten Ressourcen viel zu schnell zu verbrauchen und zum Großteil sinnlose Kriege zu führen.

Er wünschte sich, „dass wir nicht bei euch als die Generation in Erinnerung bleiben, die eure Lebensgrundlage egoistisch und rücksichtslos zerstört hat.“

Gerst selber hat mal als Feuerwehrmann und Rettungsschwimmer angefangen, war Weltreisender und Geophysiker, Vulkanforscher und auch Antarktis-Zeltender. 2008 hat er sich bei einem der härtesten Castings der Welt als einer von rund 8.400 Bewerbern für den Job als Astronaut durchgesetzt und war dann als Laborarbeiter und Versuchskaninchen bislang insgesamt 363 Tage im All.

Unter Extrembedingungen arbeitet auch die Meereis-Physikerin, Dr. Stefanie Arndt, die ebenso hartnäckig versucht selbst bei minus 50 Grad noch Forschungsergebnisse nachhause zu bringen.

Und auch Bundesministerin Anja Karliczek steht mit ihrer Vita für eine

DER wichtigen Zukunfts-Kompetenzen: lebenslanges Lernen. So war sie bereits Bankkauffrau, Hotelfachfrau, BWL-erin , ist dreifache Mutter und Vollblutpolitikerin.

Es war mir eine besondere Freude und ein Vergnügen das Futurium zu eröffnen und ich kann einen Besuch, auch im LAB mit Experimenten und Workshops sehr empfehlen. Gefreut hat mich natürlich auch das Feedback des Veranstalters: „Das Eröffnungsfest war für uns ein großer Erfolg. Für Ihre Moderation während unseres Festaktes danken wir Ihnen sehr herzlich. Sie haben uns wunderbar durchs Programm geführt und eine sehr gute Atmosphäre von der Bühne auf unser Publikum übertragen.“