Integrationsforum

für das „Presse- und Informationsamt der Bundesregierung“ im Zusammengang mit der „Deutschen Gesellschaft“ moderierte ich am 8. März 2017 im Rathaus Düsseldorf unter der Überschrift: Wie bewältigen Städte und Kommunen die Integration der vielen Flüchtlinge? Welche Sorgen und Nöte zeigen sich? Was läuft gut und könnte anderen als Vorbild dienen?

„Wir schaffen nicht alles, aber wir müssen tun, was wir können“, war das Plädoyer von Franz Müntefering gleich zu Beginn der Veranstaltung. Unterbringung, Vermittlung in Arbeit sowie Spracherwerb und Bildung – das sind die wesentlichen Herausforderungen. Dazu kommt die Bewältigung vieler komplizierter Formulare, also die Bürokratie.

Dass man manchmal in der Not auch zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen muss, sagte Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und erzählte, wie man in Düsseldorf mit Hilfe der Polizei nachts in einen Supermarkt einbrach, um Nahrung für Babies zu besorgen.

Insgesamt ein intensiver Tag, bei dem viele Ehrenamtliche von ihrem Engagement berichteten, die Podiumsgespräche mit ihren Fragen bereicherten oder in Workshops wichtige Anregungen gaben und Perspektiven entwickelten. Fazit: Unser Land wird sich durch die Zuwanderung verändern, aber genau das kann ja auch sehr schön sein.