Deutschland als High-Tech-Standort

Fotos © Maren Strehlau

Internationaler Wettbewerb macht Zusammengang „Film und Games“ nötig

Kreative sind Impulsgeber für unsere Gesellschaft und arbeiten dabei oft ungesichert und voll im Risiko. Deshalb bedürfen Sie eigentlich der Aufmerksamkeit und besonderen Förderung durch die Politik.
Doch als überschaubare Randgruppe hat man es -ohne eine relevante Masse zu bilden- schwer, Beachtung zu finden. Von daher ist es sinnvoll, dass sich die Film- und Gameswirtschaft zusammenschließen, denn im Zuge der Digitalisierung verschmelzen beide Branchen so und so. Filme integrieren heutzutage viele programmierte Anteile und audiovisuelle Effekte. Computer – oder Videospiele wiederum ihrerseits Filmmaterial. Fließend sind dabei auch die Grenzen, was als kulturell wertvoll und was nur als wirtschaftlich attraktiv einzuschätzen ist. So gehören Film und Games einerseits zur Unterhaltungsindustrie, mit der bei Blogbustern oder Bestsellern viel Geld verdient werden kann, andererseits sind sie aber im Digitalzeitalter auch Technologietreiber und manchmal sogar Kulturgut.

Die Filmförderung wurde Anfang des Jahres immerhin um 75 Millionen Euro bis 2021 aufgestockt, die Gamesbranche erwartet eine derartige Unterstützung vor allem deshalb, weil sonst junge Talente wie Entwickler oder Publisher ins Ausland abwandern, wo sie bessere Bedingungen geboten bekommen. Wie also kann eine moderne digitale Games- und Filmförderung aussehen war die Frage an Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und die Vertreter der Spitzenorganisationen von Film- und Spielewirtschaft. Ich hatte dabei das Vergnügen die Runde und das Publikum zu moderieren. Für mich zwar eher ein seltenes Thema, aber ich habe spannende Einblicke bekommen und am Ende bilanzierte die Auftraggeberin äußerst zufrieden: „Die Moderation war wirklich Klasse und die Veranstaltung wurde dadurch sehr gut. Die Moderatorin Angela Elis vermochte es, das überaus komplexe und technisch anspruchsvolle Thema auf die grundlegendsten Fragestellungen herunter zu brechen und stringent, klar und kurzweilig durch den Abend zu führen.“ (Franziska Richter, Kultur und Politik, Forum Berlin)

So soll es sein!